Systematisches Arbeiten / Teamorientiertes Projektmanagement Systematisches Arbeiten In vielfältigen Situationen können wir beobachten, dass Gruppenmitglieder erst dann ihre Beiträge besser und produktiver einbringen, wenn der Diskussion wie auch dem Tun eine akzeptierte gemeinsame Struktur zugrunde gelegt worden ist. Eine Struktur, die gemeinsam als „Spielregel“ vereinbart wird und am Besten dem „common sense“ entspricht und damit für alle verständlich und nachvollziehbar ist. Das „Systematische Arbeiten“-Tool ist ein methodisches Arbeitsinstrument, das direkt aus den Erfahrungen der Managementpraxis und des Führungskräftetrainings hervorgegangen ist. Es kann flexibel in Verbindung mit anderen Instrumenten zur Prozesssteuerung eingesetzt werden und ist ein prozessübergreifendes Hilfsmittel zur Vereinbarung von Schritten in einem Arbeitsprozess. Es dient als „roter Faden“, ist ein „Klärungsinstrument“ und vor allem „Klärungsmittel“. Wir sehen dabei folgende methodische Aspekte: Führungskräfte brauchen eher eigene Erfahrungen mit differenzierten Vorgehensweisen in unterschiedlichen Situationen, um das jeweils situativ Richtige herauszufinden, als feste Regeln für ihr Handeln. Also sollte die Trainingssituation die Teilnehmer auffordern, unter Bedingungen mit minimiertem Risiko die vorhandenen Möglichkeiten auszuprobieren. Im Training muss sich Denken und Handeln in sinnvoller Weise abwechseln. Durch einen definierten Rückkoppelungsprozess werden nicht nur die Schwachpunkte und Misserfolge einer Auftragsbearbeitung reflektiert, sondern es wird vor allem auch eine Analyse dessen betrieben, was gut abgelaufen ist, um herauszufinden, wie man diesen Erfolg möglichst wiederholen kann. Erfolgsanalyse dient als Basis, um Sicherheit und Stärken für die Zukunft aufbauen können.
 Systematisches Arbeiten und Teambuilding Durch die gemeinsame Vereinbarung von Schritten (Methoden, Techniken, Verhalten) stellt eine Gruppe sicher, dass Lernerfahrungen weitestgehend umgesetzt werden. Es ermöglicht die Entwicklung von einer bloßen Gruppe (Einzelpersonen, die voneinander unabhängige Arbeitsteile bearbeiten) zu einem funktionsfähigen Team (eine Gruppe von Personen, die gemeinsam ein Ziel vereinbaren und gemeinsam dafür zusammenarbeiten). Praxisrelevanz: Der Aufbau des Trainings stellt sicher, dass den Teilnehmern durch die hohe Realitätsnähe bei der Auftragsbewältigung, durch die Analyse des Ablaufs und das Erarbeiten von Handlungsalternativen sowie durch die Vermittlung von Methoden, Instrumenten und Techniken eine direkte Umsetzung in ihren Arbeitsalltag gelingt. Die Inhalte des Trainings entsprechen den Entwicklungsprozessen in „Lernenden Organisationen“ und greifen die heute häufige „systemische Organisationsentwicklung“ auf, in der Vernetzungen und Wechselwirkungen unternehmerischer Subsysteme im Zentrum von Lern- und Veränderungsprozessen stehen. Ziele der Veranstaltung (Systematisches Arbeiten): Da Manager in der Arbeitssituation häufig sehr “offenen (nicht vollständig definierten) Aufgaben gegenüberstehen, muss die Struktur selbst die entsprechende Offenheit bieten und darf keinesfalls durch einen engen Checklistencharakter beim Benutzer den Eindruck erwecken, dass es für alle Probleme vorgefertigte Lösungen gibt. Das Training vermittelt den Umgang mit einem Handwerkszeug für die Arbeitsorganisation, das flexibel an die Aufgabe und die Bedürfnisse der Teilnehmer angepasst werden kann und sowohl Struktur als auch Raum für Innovation und Kreativität schafft. Teamorientiertes Projektmanagement
Sie wollen Ihr Projektteam zum Erfolg führen. Jedes Mitglied müssen Sie dabei einzeln motivieren, die Kommunikation innerhalb des Teams gezielt steuern und unterschiedliche Interessen ausgleichen, bevor sie zu Konflikten werden.
Projekte zu leiten ist eine besondere Art von Führungsaufgabe und stellt spezielle Ansprüche an Ihre Führungs- und Kommunikationskompetenz wie Sie Ihre persönliche Kompetenz im Projektmanagement am besten realisieren.
Die Inhalte von zwei Seminartagen zum Thema „Teamorientiertes Projektmanagement“ dienen dazu, sich neben den instrumentellen und technischen Aspekten ausführlich mit Ihnen selbst zu befassen. Sie erfahren, welche Führungsinstrumente Ihren Projekterfolg fördern wie sich unterschiedliche Persönlichkeiten der Projektbeteiligten auf die Projektarbeit auswirken können wie Sie im Projekt das Spannungsfeld unterschiedlicher Interessenslagen ausgleichen welche Strategien Sie für den Umgang mit Konflikten zusätzlich aktivieren können Anhand von Praxisbeispielen arbeiten Sie im Seminar die Herausforderungen Ihrer persönlichen Leitungsfunktion heraus und entwickeln sinnvolle Lösungsvarianten. Ziele der Veranstaltung (Teamorientiertes Projektmanagement): Zum Projektstart: - Auftragsklärung, Projekteinordnung, Analyse möglicher Risiken - Einbindung in den sachliche, sozialen und zeitlichen Kontext - Projektstruktur und Projektplanung Die Rolle des Projektleiters: - Spannungsfeld: Person, Rolle, Aufgabe - Eigene Präferenzen beim Führungsstil Praxis der Projektleitung und der Team-Führung: - Einschätzung von Situation, Umfeld und Erfolgsfaktoren - Zusammensetzung des Teams - Steuerung der Teamdynamik - Vom Start zum Ziel - Fremd- oder Selbststeuerung - Gestalten von Beziehungen Konfliktlösungskompetenz: - Bewährte Vorgehensweisen beim Konfliktmanagement - Kooperation von Projekt und Linie - Klärung von Auftrag und Ressourcen - Umgang mit Krisen in der Projektarbeit
|