|
Die korrekte Übersetzung ins Deutsche lautet „statistische Prozessregelung“ und nicht etwa „Prozesskontrolle“. Die Überwachung, Steuerung bzw. Regelung steht hier im Vordergrund. So wird versucht, grundsätzlich Fehler zu vermeiden, damit diese Fehler erst gar nicht entdeckt werden müssen. SPC trägt daher sehr stark dazu bei, dass der Fokus sich von der Kontrolle des Endergebnisses immer mehr zur Überwachung des produzierenden Prozesses entwickelt, eben Prävention statt Korrektur.
Dabei werden folgende Punkte genauer untersucht:
Das Konzept der Variation Grundlegende Werkzeuge um Daten aufzunehmen und aufzubereiten
Verfolgung von Prozessen über einen gewissen Zeitraum Control Charts
Prozess Evaluierung Grundlagen zu MSA
Die Teilnehmer erhalten in dieser Veranstaltung das grundlegende Rüstzeug, um in der Produktion sinnvoll statistische Auswertungen erstellen zu können und auch solche Auswertungen bewerten zu können. Dabei liegt der Schwerpunkt auf einfachen Control Charts. Daraus können dann Aussagen über die Fähigkeit bzw. Beherrschung des Prozesses abgeleitet werden. In weiterführenden Veranstaltungen wird dann auch auf komplexere Auswertungen und Berechnungen eingegangen. Grundlage für die Veranstaltung ist das SPC Handbuch der AIAG (Automotiv Industry Action Group).
Diese Seite twittern (vorher angemeldet sein bei Twitter)

[Abbildung: SPC Datenauswertung]
Inhalte und Ablauf der Veranstaltung „Statistische Methoden in der Qualitätssicherung - Grundlagen“:
Grundlegende Terminologie und Methoden
Fehler, die bei einer Messung auftreten können
Variable Größen in Systemen und beim Menschen
variable und attributive Lehren
Weitere Faktoren, die das Messergebnis beeinflussen
Das grundlegende Konzept der Variation
Welche Hilfsmittel stehen zur Verfügung
Nachvollziehbarkeit von Prozessen über die Zeit
Control Charts
Kenngrößen für die Prozess Evaluierung
Auswahl und Anwendung der passenden Kenngröße
Auswertung der zur Verfügung stehenden Daten
Nutzung der Ergebnisse zur Prozessoptimierung
|