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RDE

Real Driving Emissions

Bei dem Testverfahren für Fahrzeuge RDE wird das reales Abgas-Emissionsverhalten gemessen. Dabei werden die Emissionsmessungen nicht auf dem Prüfstand (wie bei NEFZ bis 2017 und dem nachfolgenden WLTP), sondern im realen laufenden Straßenverkehr vorgenommen.

Zum 1. September 2019 wird die RDE-Messung verbindlich in Europa eingeführt.

Die ermittelten Schadstoffemissionen (NOx und Partikel/Feinstaub) während der Fahrt im Straßenverkehr nennt man Realemissionen.

Bei der RDE-Messung wird ein Streckenmix bestehend aus jeweils einem Drittel Stadt, Landstraße und Autobahn mit zufälliger Beschleunigung und Abbremsung gefahren, selbstverständlich unter stetiger Einhaltung der Straßenverkehrsordnung. Für die Durchschnittgeschwindigkeit in der Stadt sind zwischen 15 und 40 km/h und maximal 60 km/h vorgesehen, auf der Landstraße zwischen 60 und 90 km/h. Auf der Autobahn können 145 km/h und kurzeitig bis zu 160 km/h gefahren werden.

Das Fahrzeug ist mit einer PEMS-Messbox (Portable Emission Measurement System - mobiles Emissionsmessungssystem) ausgestattet. Dieses Gerät misst den Schadstoffausstoß (Stickoxide und Kohlenstoffmonoxid). Die Fahrt dauert zwischen 90 und 120 Minuten. Dabei muss die Außentemperatur zwischen -7 und +35 °C betragen, die Klimaanlange kann eingeschaltet werden.

Synonyme: Reales Abgas-Emissionsverhalten

Kategorie: Abkürzung

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